ins meer

"ins meer" (m/t: flo)

du winkst schon mal mit deiner hand
dem meer in der ferne,
dann kämpfst du dich durch den sand
und über muschelberge.

durch wasserbecken, matsch und schlamm
und über sandburgen,
bewacht von krebsen und meereskrabben,
die hier angespült wurden.


du bist am strand - immerhin -
aber noch nicht im meer drin.
auf dich strahlt der sonnenschein,
und du willst ins meer rein!


durch den strandhüttenslalom, richtung horizont
und durch wassergräben
gehst du, zielstrebig und gekonnt,
als würds für dich kein schöneres ziel geben.

über sandförmchen, über touristen und gegen gegenwind,
über meterhohe dünen.
und weil die sonnenstrahlen ziemlich sonnig sind,
würdest du dich gern mal abkühlen.


das meer ist noch fern von deinen füßen,
du willst es endlich persönlich begrüßen.
so schwer kann das doch nicht sein,
du willst doch nur ins meer rein!


weils so frustrierend ist,
kommt es, dass du beschließt
dich einfach unter den nächsten sonnenschirm zu stellen.

dich packt die wut,
du wartest hier jetzt einfach auf die flut,
die kommt von allein - auf ihren wellen.


das meer kommt zu dir, es liegt dir zu füßen,
du brauchst nix zu tun, nur genießen.
und einfach nur da zu sein,
einfach nur ins meer rein!

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